ABFALL-
WIRTSCHAFTSBETRIEB
LANDKREIS AUGSBURG

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Änderungen bei der Müllabfuhr ab 1. Juli 2018

12.01.2018

Die wöchentliche Leerung der Restmülltonnen wird es ab Juli 2018 nicht mehr geben. Diese und weitere Änderungen ab 1. Juli 2018 bei der Müllabfuhr im Landkreis Augsburg wurden im Werkausschuss beschlossenen.


Restmüllabfuhr
Im Landkreis Augsburg kann bei der Restmüllabfuhr zwischen wöchentlicher und zweiwöchentlicher Leerung gewählt werden. Diese Wahlmöglichkeit wird es ab 1. Juli 2018 für die 80- und 120-Liter-Restmülltonnen nicht mehr geben. Die grauen Restmülltonnen werden dann nur noch alle zwei Wochen im Wechsel mit den braunen BioEnergieTonnen geleert. Restmüllcontainer (770 l, 1.100 l) sind von der Änderung nicht betroffen.
Sollten Sie bisher Ihre Restmülltonne zur wöchentlichen Leerung angemeldet haben, gibt es die folgenden Möglichkeiten, um nach wie vor ausreichendes Behältervolumen zu haben.

  • Zeitnahe Ummeldung der bisherigen Tonnengröße auf 14-tägliche Leerung, da die Tonne schon jetzt nur selten voll ist.
  • Wechsel auf das nächstgrößere Müllgefäß oder
  • Anmeldung einer zusätzlichen Restmülltonne. 
  • Ab 1. Juli 2018 wird auch die 240-l Tonne angeboten. Diese Gefäßgröße kann allerdings erst ab 1. Mai 2018 bei der Gemeindeverwaltung bestellt werden.

Es wird wie bisher für jeden Bedarf eine passende Gefäßkonstellation geben. Um jedoch eine möglichst reibungslose Tonnenumstellung zu erreichen, nehmen Sie bitte möglichst frühzeitig Kontakt mit Ihrer Gemeindeverwaltung auf. Wenn Sie nichts unternehmen, wird ab 1. Juli automatisch auf die zweiwöchentliche Leerung umgestellt und Sie erhalten von der Gemeindeverwaltung den aktuellen Müllgebührenbescheid. Fragen beantwortet die Abfallberatung des Landkreises gerne, Mail, Telefon: (08232) 9643 - 21 oder - 22.


Biomüllabfuhr
Die braunen BioEnergieTonnen werden auch künftig ganzjährig alle zwei Wochen geleert. Bei Mehrmengen, die über das gebührenfrei zur Verfügung stehende Gefäßvolumen (= doppeltes Restmüllvolumen) hinaus anfallen, kann eine zusätzliche, dann aber gebührenpflichtige BioEnergieTonne angemeldet werden. Größere Grünabfallmengen gehören zu den gemeindlichen Grüngutannahmestellen.

Zur Überprüfung des Biomülls auf Störstoffe werden die Sammelfahrzeuge mit einem Detektor ausgestattet. Dadurch kann die Qualität des Biomülls verbessert werden, weil fehlbefüllte BioEnergieTonnen so besser erkannt werden können. Diese Qualitätssicherungsmaßnahme kann dazu führen, dass im Einzelfall eine solche Biotonne nicht nur beanstandet, sondern im Wiederholungsfall nicht geleert wird.

Abfallkalender mit Abfuhrterminen
Im Jahr 2018 wird der Abfallkalender zunächst nur für das erste Halbjahr erstellt. Die Änderungen ab Juli 2018, neue Verträge mit den Abfuhrunternehmen und die Zunahme der blauen Altpapiertonnen erfordern voraussichtlich neue Tourenpläne und Abfuhrtermine ab dem 2. Halbjahr 2018.

Tonnen-Ident-System
Sämtliche Müllgefäße werden im Laufe des 1. Halbjahres 2018 mit einem Transponder ausgestattet. Mit Hilfe dieses Chips können die Müllgefäße vor der Leerung dem jeweiligen Grundstück zugeordnet werden, für das sie angemeldet worden sind. Eine Müllkontrollmarke ist daher ab 1. Juli 2018 nicht mehr erforderlich. Jede Leerung wird registriert und es kann somit nahezu zeitgleich beim Abfallwirtschaftsbetrieb nachvollzogen werden, ob eine Reklamation berechtigt ist oder nicht.
Tonnen, die keinen Chip haben oder an einem anderen Grundstück stehen, werden nicht geleert.

Fahrzeugtechnik
Es werden ausschließlich Hecklader-Fahrzeuge eingesetzt, die mindestens der Abgasnorm EURO VI entsprechen. Durch die Heckladertechnik müssen die Müllgefäße künftig nicht mehr zwingend auf den Gehsteigen zur Leerung bereitgestellt werden. Nachdem die Müllgefäße künftig wieder manuell zum Sammelfahrzeug gerollt werden müssen genügt es, wenn die Müllgefäße unmittelbar hinter dem Gehsteig auf dem anschlusspflichtigen Grundstück so bereitgestellt werden, dass sie für den Müllwerker ungehindert zugänglich sind. Dadurch bleiben die Gehsteige für die Fußgänger besser passierbar.

Sperrmüllabholung
Sperrmüll wird weiterhin an den Grundstücken über die Anforderung mit der Sperrmüllkarte abgeholt. Alternativ kann Sperrmüll auch an den Wertstoffsammelstellen entsorgt werden.

Abholung von Elektro-Großgeräten
Elektro-Großgeräte werden ab 1. Juli 2018 nicht mehr an den Grundstücken abgeholt. Dieser teure Service wird nicht weitergeführt. Elektro-Altgeräte werden an den Wertstoffsammelstellen angenommen oder sie können unter bestimmten Voraussetzungen laut Elektro- und Elektronikgeräte-Gesetz auch im Handel kostenlos abgegeben werden.

Öffentlichkeitsarbeit
Wir werden Sie über Pressemitteilungen, amtliche Gemeindeblätter und Internet laufend über den Stand der Änderungen informieren.