ABFALL-
WIRTSCHAFTSBETRIEB
LANDKREIS AUGSBURG

Feyerabendstraße 2
86830 Schwabmünchen


Tel: 08232 / 9643 - 0
Fax: 08232 / 9643 - 30

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Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 7:30-12:30 Uhr
Do. 14:00-17:30 Uhr
oder nach Vereinbarung

Tipps zur Abfallvermeidung


Verschenken statt Wegwerfen!
Viele Dinge sind zum Wegwerfen zu schade. Fragen Sie im Bekanntenkreis, ob jemand etwas davon gebrauchen kann oder verschenken Sie gut erhaltene Stücke an wohltätige Gruppen. Auch im Online-Verschenkmarkt können Sie einfach und unbürokratisch gebrauchte Gegenstände verschenken oder zum Tausch anbieten. 
Gebrauchtwarenbörsen

Plastikmüll vermeiden!
- Nehmen Sie zum Einkaufen Korb, Netz, Tasche oder Rucksack mit.
- Achten Sie darauf, dass Plastiktüten nicht in die Landschaft oder in Gewässer gelangen.
- Stecken Sie einen Reservebeutel in Ihre Einkaufstasche und in den Kofferraum Ihres Autos.
- Verwenden Sie alle Tüten – Plastik- und Papiertüten - so oft wie möglich.
Durch die Einführung der Gebühr auf Plastiktüten, versucht auch der Handel den Tütenverbrauch einzudämmen. Hintergrund ist die Vereinbarung zwischen dem Bundesumweltministerium und Handelsvertretern von Juli 2016.
Plastiktütenverbrauch 
Plastik im Meer 
Das Plastikmüllprojekt - Ausstellung 

Einwegbecher? Nein danke!
Nur wenige Minuten genutzt, belasten Coffee-to-go-Einwegbecher die Umwelt – sowohl bei der Herstellung als auch bei der Entsorgung. Nehmen Sie sich die Zeit und frühstücken Sie zu Hause, dann ist der Start in den Tag gleich besser und Sie vermeiden Abfall unterwegs. Ist dies nicht möglich, lassen Sie Ihr Getränk im Mehrwegbecher statt im Einwegbecher abfüllen.
Coffee-to-go-Genuss ohne Abfall

Keine Lebensmittel für den Müll!
Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, landet im Müll. Das sind durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel pro Person und Jahr, die in Deutschland weggeworfen werden. Deshalb: Bedarfsgerecht einkaufen, richtig lagern, Reste verwerten.
Zu gut für die Tonne

Mehrwegglasflaschen und Mehrwegkästen bevorzugen!
Mehrwegglasflaschen können bis zu 50 Mal wieder gefüllt werden. Besonders gut sind standardisierte Mehrwegsysteme.
Glas aktuell

Lose Ware bevorzugen!
Kaufen Sie dort ein, wo Ware offen angeboten wird. Lassen Sie sich lose Ware in mitgebrachte Behälter abfüllen (Wurst, Käse, Salate, Obst, Gemüse, Brötchen).

Auf das Verpackungsmaterial achten!
Wenn Verpackungen nicht ganz vermieden werden können, wählen Sie diejenigen, die sich am besten verwerten lassen z.B. Glas und Pappe. Verpackungen sollen aus einem Material hergestellt sein - möglichst keine Verbundverpackungen kaufen. Der Wertstoffkreislauf ist erst geschlossen, wenn Produkte aus Recyclingmaterial auch gekauft werden (Papier, Glas, Kunststoffe).

Auf Miniportionsverpackungen verzichten!
Kaufen Sie möglichst keine Miniportionsverpackungen, bei denen die Verpackung oft umfangreicher und teurer als der Inhalt ist (Kaffeesahne, Marmelade, Honig, kleine Safttüten).

Keine Mehrfach-, Mogel- und Luxusverpackungen kaufen!
Verzichten Sie auf unnötig verpackte Produkte, die das Müllaufkommen unnötigerweise erhöhen (Blumen in Folie, Sektflasche im Karton).

Qualität wählen!
Kaufen Sie langlebige Haushaltsgüter und solche, die sich reparieren lassen. Teuer kann nämlich billig sein!

Elektrogeräte: Viel gekauft - wenig gebraucht!
Elektro- und Elektronikgeräte sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Doch für manche Elektrogeräte gilt „viel gekauft - wenig gebraucht". Deshalb fragen Sie sich vor dem Kauf, ob Sie das Gerät auch wirklich benötigen. Braucht beispielsweise ein Haushalt einen elektrischen Dosenöffner? Lohnen sich Waffeleisen oder Popcornmaschine, wenn sie nur einmal im Jahr zum Kindergeburtstag aus der Ecke geholt werden? Achten Sie auf die Umweltbilanz der Geräte. Oft gilt, je langlebiger ein Gerät, desto umweltfreundlicher.

Mieten statt kaufen!
Warum viel Geld für etwas ausgeben, das man nur selten benötigt? Teures Handwerkzeug für Renovierungen, Gegenstände für den Freizeitbereich, leiht man besser.

Keine Wegwerfartikel kaufen!
Verzichten Sie auf Einmal- bzw. Wegwerfartikel, wie z.B. Feuerzeuge, Kugelschreiber, Rasierer. Diese lassen sich durch wieder befüllbare, langlebige Produkte ersetzen.

Putzmittel reduzieren!
Damit alles sauber ist genügen Schmierseife, Soda und Spiritus gegen Fett, Essig und Zitronensäure gegen Kalk. WC-Steine und Raumdüfte sind giftig und überflüssig. Vorsicht: Haushaltssprays können Asthma und Allergien erzeugen

Weichspüler weglassen!
Die Tenside in Weichspülern belasten Haut und Abwasser.

Nachfüllpackungen und Konzentrate verwenden!
Nachfüllpackungen und Konzentrate sind billiger, leichter zu tragen und verursachen weniger Abfall (Waschpulver, Shampoo, Grablichter).

Batterien durch Akkus ersetzen!
Akkumulatoren sind in der Anschaffung etwas teurer, haben jedoch eine wesentlich längere Lebensdauer als Batterien. Dadurch produzieren Sie weniger Problemmüll und sparen - langfristig gesehen - Geld.

Komposthaufen anlegen!
Ein Komposthaufen im Garten für die organischen Abfälle entlastet Ihre Mülltonne und liefert wertvollen Pflanzendünger, der den knappen Rohstoff Torf ersetzen kann.

Abfallarm Feste feiern!
Auch beim Feiern lässt sich viel Abfall vermeiden, z.B. durch Verzicht auf Einweggeschirr oder durch Verwendung eines (Leih-) Fasses für den Bierausschank.
Vermeidung auf Partys

Buchtipp
„50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen“,
Andreas Schlumberger

Links
Umweltbundesamt: Tipps zur Abfallvermeidung    
BUND: Ressourcen schützen und respektvoll nutzen