ABFALL-
WIRTSCHAFTSBETRIEB
LANDKREIS AUGSBURG

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Abfallvermeidung beginnt beim Einkauf

Ärgern auch Sie sich über volle Mülltonnen, die Verpackungsflut, den Grünen Punkt? Dann versuchen Sie, was dagegen zu tun. Für vieles gibt es nämlich eine umweltverträglichere, angemessene Alternative. Sie entscheiden beim täglichen Einkauf, wie viel und welche Art der Verpackung verbraucht wird und wie viel und was sortiert und entsorgt werden muss. Kaufen Sie kritisch. Lassen Sie sich nicht von der Werbung diktieren, was Sie brauchen!

Verzichten Sie auf überflüssige Verpackungen!
Durch bewusstes, überlegtes Einkaufen kann Abfall vermieden und sogar Geld gespart werden. Zunächst zum Grünen Punkt. Nach Schätzungen des Dualen Systems entstehen einer vierköpfigen Familie Kosten von jährlich ca. 90 Euro durch den Grünen Punkt. Ist Ihnen jedoch schon aufgefallen, dass sich der Grüne Punkt nur auf Einwegverpackungen befindet? Wer also sinnvolle Mehrwegsysteme nutzt und auf überflüssige Verpackungen verzichtet, den kostet der Grüne Punkt vergleichsweise wenig.

Bevorzugen Sie Mehrwegsysteme!
Wussten Sie schon, dass in den letzten Jahren der Anteil an Einwegverpackungen ständig gestiegen ist? Aus diesem Grund wurde auch das sog. “Dosenpfand” eingeführt mit dem Ziel Mehrwegsysteme bzw. ökologisch vorteilhafte Verpackungen zu stärken und die Vermüllung der Landschaft einzudämmen. Verzichten Sie also auf die “praktische” Dose. Umweltverträglichere Alternativen für Getränkeverpackungen sind nämlich vorhanden. Für den Freizeitgebrauch und für Kinder gibt es auch leichte Flaschen aus Aluminium oder Kunststoff zum Wiederbefüllen.

Verwenden Sie Nachfüllpackungen!
Eine weitere Möglichkeit, Verpackungen zu vermeiden ist die Verwendung von Nachfüllpacks, die es mittlerweile schon für viele Artikel gibt: Wasch- und Reinigungsmittel, Kosmetikartikel, Tee- und Grablichter. Überflüssige Umverpackungen (zusätzliche Verpackung um die Verkaufsverpackung) sollten nicht gekauft werden. Gibt es den gewünschten Artikel nur mit Umverpackungen, lassen Sie diese im Laden. Der Handel ist laut Verpackungsverordnung verpflichtet diese sog. “Umverpackungen” selber zu entsorgen.

Achten Sie auf die Einkaufsmenge!
Auch die richtige Einkaufsmenge entscheidet über die Umweltbelastung. Kleinstverpackungen, z. B. bei Kaffeesahne, Marmelade, Senf verursachen viel Abfall im Verhältnis zum Inhalt. Durch den Kauf von Großverpackungen bei Familien lässt sich eine erhebliche Menge an Abfall vermeiden. Oft sind größere Packungen auch preisgünstiger in Relation zur Warenmenge. Großverpackungen sollten selbstverständlich dann nicht gekauft werden, wenn sie mehr Inhalt haben als in absehbarer Zeit verbraucht werden kann. Dies gilt besonders für schadstoffhaltige Produkte wie Farben und Lacke. Der nicht verbrauchte Inhalt muss aufwendig und teuer entsorgt werden.

Wählen Sie ökologisch vorteilhafte Verpackungen!
Nach Ausschöpfung von Abfallvermeidungsmaßnahmen sollten Artikel sowie Verpackungen auf Verwertbarkeit geprüft werden. Bevorzugen Sie Produkte, insbesondere Verpackungen, die einfach zu recyceln sind und geben Sie verwertbare Materialien an den entsprechenden Sammelstellen ab.

Holen Sie sich weitere Tipps!
Weitere Tipps und Hinweise enthält die umfangreiche, jedoch kurzweilige Broschüre “Abfallarm leben und einkaufen”. Das interessant gestaltete Nachschlagewerk ist bei dem Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen, Referat Öffentlichkeitsarbeit, Rosenkavalierplatz 2, 81925 München erhältlich (http://www.umweltministerium.bayern.de).

Weiterführende Links!
Verbraucherzentrale: http://www.vzbv.de
Öko-Test: http://www.oeko-test.de
Duale System AG: http://www.gruener-punkt.de